Vincentius Areal Konstanz - mit harris + kurrle Architekten BDA

Auf Grund der Integration des Vincentius Krankenhauses in das Klinikum Konstanz wird ein ungefähr  8.000 m² umfassendes Grundstück im zentralen Stadtgebiet Konstanz frei. Ziel des durchgeführten Investoren- und Planungswettbewerb ist es ein ausgewogenes Angebot an Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglich und zugleich eine ansprechende und der Situation angepasste Architektursprache zu wählen.

 

Städtebauliche Konzeption

Der Straßenraum an der Unteren Laube stellt eine Übergangszone, genauer gesagt eine Zäsur zwischen der mittelalterlichen organischen Struktur der Innenstadt und der geordneten Blockrandbebauung im Paradies dar. Aufgrund der prominenten Lage des Bearbeitungsgebiets an dieser Schnittstelle und dessen Situierung gegenüber dem städtebaulich bedeutsamen Humboldt-Gymnasium ist eine durchdachte Einfügung der Neubebauung des Vincentius Areals eminent wichtig. Da wir diese klar im Kontext der angrenzenden Wohnbebauung im Paradies mit ihren geschlossenen Blockstrukturen verorten, haben wir eine dreiseitig geschlossene Bebauung konzipiert. Diese nimmt nach außen die existierenden räumlichen Kanten auf. Im Süden öffnet sich die Bebauung zum Altbau, sie übernimmt dessen Kanten und Ausrichtung des Hofinneren und bezieht das Stift so in die Struktur des Neubaus mit ein. Durch die gezielte Abstaffelung der Geschossigkeit wird auf die jeweilige Maßstäblichkeit der an den Blockkanten angrenzenden Bebauung reagiert und ein Hochpunkt an der Laube angeordnet.

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