Städtebaulicher Wettbewerb Braunschweig

Die Stadt Braunschweig hat ca. 250.000 Einwohner und ist die größte Stadt im Raum zwischen Hannover und Berlin. Das ca. 60.000 qm große Wettbewerbsgelände befindet sich im westlichen Anschluss an die Braunschweiger Innenstadt. Ein wesentliches Ziel ist es, das Gelände für eine hochwertige und vielfältige Nutzung zu qualifizieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Wohnnutzung, insbesondere im Bereich der Schaffung von günstigem Wohnraum im Mietwohnungsbau.

Die Bebauung des Areals an der Feldstraße bietet die Chance der Klärung und Ordnung einer stadträumlichen Randlage. Die kleinteilige Bebauung nördlich der Kleinen Mittelriede geht undefiniert in den Bereich der Kleingartenanlagen sowie den Grünraum am Rückhaltebecken über. Der Bebauung südlich des Schölkegrabens fehlt es ebenso an einer klaren Kontur nach Norden.

Klar definierte Quartiere mit einer in Typologie und Geschossigkeit differenzierten Bebauung bilden die Elemente des neuen Stadtteils. Hierbei wurde Wert gelegt auf klar ausformulierte Kanten in Richtung Westen bzw. Nordwesten. Nach Osten werden differenziertere weichere Übergänge in den Grünzug im Bereich Regenrückhaltebecken und Schölke vorgesehen. Grüne Fugen zwischen den Quartieren schaffen Durchlässigkeit in den umgebenden Grünraum.

Das Herz der Bebauung bildet das multifunktionale Stadthaus mit den angrenzenden grünen und befestigten Freiflächen. Im Erdgeschoss wird Laden- und Gastronomienutzung vorgesehen und so die Nahversorgung für das Wohngebiet sichergestellt.

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