2. Platz - Darmstadt Saldin-Eck

Die Neubebauung des Saladin-Eck bedeutet zum einen die Lückenschließung, zum anderen ist es ausschlaggebend, die besondere Qualität des hybriden Block zu würdigen, der aus Nachkriegsarchitektur und letzten Überresten der Altstadt in Form der Goldenen Krone entstanden ist.

Die Nutzungskonzeption und die Raumaufteilung sind sehr flexibel gestaltbar. In den Gebäudeecken sind zentrale Erschließungskerne geplant, somit können Geschosse in Einheiten geteilt werden oder zu einer Großen verbunden werden. Um Synergien mit dem Bestand sowie dem weitergefassten Umfeld (Innenstadt und Hochschule) einzugehen, ist diese flexible Nutzungsausforderung ideal. Angedacht sind Büroeinheiten, Ausstellungs- und Showrooms, Gastronomie, Ateliers und Wohnen.

Der Innenhof ist durch einen flexiblen Veranstaltungsraum bebaut, der gemeinschaftliche genutzt werden kann oder einer Fläche im Erdgeschoss temporär zugeschaltet werden kann.

Das Gebäude ist als massive Konstruktion aus Ortbeton in Sichtbetonqualität ausgeführt. Die Decken werden mittels Isokörben tragend angeschlossen. Durch die Ausführung der Gebäudehülle als tragendes Bauteil entstehen große Freiheiten hinsichtlich des Innenausbaus. Die spannende abwechslungsreiche Fassadengestaltung als Charakteristikum des Gebäudes schafft eine unverwechselbare Identität der Neubebauung am Saladin-Eck

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Veröffentlichung: competionline.com

 

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